Psychotherapie

Grundlage meiner Arbeit ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (auch „dynamische Psychotherapie“). Die Therapie basiert – ganz grob formuliert – auf folgender Idee: Im Laufe unseres Lebens erlernen wir im Austausch mit uns wichtigen, anderen Menschen gewisse Verhaltens- und Denkweisen. Diese Verhaltens- und Denkmodelle, in denen wir im Lauf der Zeit feste Rollen annehmen, ermöglichen uns das (Über-) Leben in der Kindheit, in der Schule, im Freundeskreis, usw. Manche dieser erlernten und integrierten Verhaltens- und Denkweisen behindern uns aber zu einem späteren Zeitpunkt im Leben und wir wollen uns anders verhalten/ anders sein. Aus bekannten Mustern auszubrechen wiederum kann sehr schwierig sein. Im Extremfall entwickeln wir psychische (Depression, Angst, Zwänge,…) oder körperliche (Verspannungen, Schmerzen, Funktionsstörungen verschiedener Organe,…) Symptome, die uns tatsächlich krank machen. Ziel der dynamischen Therapie ist es, alte Muster zu erkennen, Gefühle ernstzunehmen und zu nutzen, und sich selbst bewusst neue Denk- und Verhaltensweisen zu erlauben und zu ermöglichen. Ich schätze diesen therapeutischen Ansatz, weil er jedem Mensch seinen Raum als Individuum lässt und auf größtmögliche persönliche Autonomie abzielt.

In meiner Arbeit nutze ich außerdem u.a. Verfahren und Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie, der Transaktionsanalyse und der Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie (PITT).